Afrikanische sprachen


16.01.2021 20:21
Liste afrikanischer Sprachen Wikipedia
die sdafrikanischen Sprachen in Bantu- und Nama (Khoisan)-Sprachen ein 1820er Champollion entdeckt bei der Entzifferung der Hieroglyphen hnlichkeiten zwischen dem gyptischen und den semitischen Sprachen 1826. Stattdessen entscheiden sich afrikanische Regierungen fr den Einsatz kolonialer Sprachen, weil diese bereits voll entwickelt sind und sich in allen Regierungszusammenhngen leicht umsetzen lassen. Nilotisch zu einer Unterfamilie des Nilosaharanischen. a.) von diesen vier afrikanischen Phyla aus. So ist beispielsweise Kiswahili, hnlich wie Setswana in Botswana, eine Bedrohung fr Hunderte von lokalen Sprachen in Ostafrika.

Auf linguistischen Grundlagen aufbauend, bilden Sprachvermittlung sowie die Anwendung linguistischer Theorien auf afrikanische Sprachen wichtige Schwerpunkte an unserem Institut. Meinhofs) eine interne Unterscheidung der Sudansprachen in west- und ostsudanesische Sprachen vor. Lepsius rechnet auch die Nama-Buschmann-Sprachen zum Hamitischen; eine falsche Klassifikation, die lange Bestand hatte und hinter die Klassifikation von 1850 zurckfllt. Die, afrikanistik ist die Wissenschaft, die sich mit den afrikanischen Sprachen und Kulturen befasst. Entgegen der landlufigen Meinung sind europische Sprachen jedoch manchen Linguisten zufolge allen voran Salikoko Mufwene, ein namhafter Linguist fr Bantu-Sprachen keine Bedrohung fr afrikanische Sprachen. Inhaltsverzeichnis, zu den afrikanischen Sprachen zhlen zunchst die Sprachen, die ausschlielich auf dem afrikanischen Kontinent gesprochen werden. Die Schuld sollte auch bei regionalen Behrden gesucht werden, die indigene Sprachen nicht frdern. Sie spielen insbesondere eine wichtige Rolle in afrikanischen Stdten, wo eine Bevlkerung lebt, die anders als die Landbevlkerung nicht mehr zuvrderst durch eine Volksgruppenzugehrigkeit geprgt ist. Part VII: Smaller Families; Index of Languages. Diese weit verbreitete Haltung gegenber afrikanischen Sprachen macht es fr viele Staaten oft schwierig, legale und politische Rahmenbedingungen vollstndig zu etablieren, die darauf abzielen, afrikanische Sprachen auf dieselbe Stufe emporzuheben wie ihre europischen Gegenstcke.

So werden in Untersuchungen zu Sprachkontakt und Sprachwandel Einflsse auf sprachliche Strukturen im Kontext gesellschaftlicher, politischer und historischer Transformation analysiert. In thiopien wirkt Amharisch als Verkehrssprache; eine Kolonialsprache gibt es nicht. Khoisan mit 28 Sprachen und 355 Tsd. 1927 erforschte Westermann zusammen mit Hermann Baumann die geschichtliche Entwicklung des Westsudanischen. Fr viele Afrikaner*Innen gilt als weithin akzeptiert, dass es keinerlei wirtschaftliche Anreize gibt, indigene Sprachen zu lernen und zu beherrschen. Neben der Erklrung von Harare zur Etablierung einer Landessprachenpolitik in Afrika gab es noch mehrere weitere Konferenzen und Initiativen mit demselben Ziel. Der Begriff, afrikanische Sprachen ist eine Sammelbezeichnung fr die, sprachen, die auf dem afrikanischen. Wie oben angedeutet, bleibt ein Mangel an kollektivem Willen auf Seiten der afrikanischen Machthaber, afrikanische Sprachen zu frdern, ein entscheidender Hemmschuh fr die Wiederbelebung dieser Sprachen. Seiner berzeugung nach gehrte zum Hamitischen auch das Hausa (und die anderen tschadischen Sprachen) sowie die Berber-Sprachen.

Entfernt die Gruppen, die Lepsius und Meinhof flschlicherweise dem Hamitischen hinzugefgt hatten, und ordnet sie anderen Familien zu: so wurde Fulani dem Niger-Kongo, Nama dem Khoisan zugeordnet, und Nilo-Hamitisch bzw. Die einfachen Leute zu zwingen, eine koloniale Sprache zu benutzen, die sie nicht gut beherrschen, ist nicht zuletzt auch ein Weg, den Zugang der Massen zu Staatsgeldern zu beschrnken. Trotz hnlichkeiten zhlt er das Hausa nicht zum Hamitischen. Fehlende Anreize fr afrikanische Sprachen? In Somalia ist Somali vorherrschend. Ludolf erweitert die semitische Gruppe um die thiopischen Sprachen Altthiopisch und Amharisch. Teil 2: Afrika Indopazifik Australien Amerika. Jahrhundert Afrikanische Sprachen werden in arabischen Dokumenten beschrieben; die Verwandtschaft des Hebrischen, Arabischen und Aramischen ist jdischen und islamischen Sprachkundigen seit langem bekannt 1538. University Press of America.

Er gelangt ber verschiedene Zwischenstufen zur heute weitgehend akzeptierten Einteilung der afrikanischen Sprachen in (1) Afroasiatisch, (2) Nilosaharanisch, (3) Niger-Kordofanisch (heute Niger-Kongo) und (4) Khoisan 1969. Afrika weist eine groe Anzahl von Sprachen auf. Diedrich Westermann : Die Sudansprachen. Tansania, Somalia, thiopien und bis zu einem gewissen Grad auch Ruanda gehren zu den wenigen afrikanischen Staaten, die indigene Sprachen in ihren Parlamenten einsetzen. Mehrsprachigkeit verbindet als bergeordnetes Thema unterschiedliche (sozio-)linguistische Forschungsanstze am Institut. Neben dem Spracherwerb geht es auch um das Erkennen sprachlicher Strukturen und sprachgenealogischer Zusammenhnge sowie um die Beschftigung mit Konzepten sprachlichen Verhaltens. Fleming identifiziert Omotisch als sechsten Zweig des Afroasiatischen weitere Entwicklung: Die gesamte afrikanistische Forschung, soweit sie klassifikatorisch ttig ist, arbeitet auf Basis des Greenbergschen Modells, auch wenn sie dieses nicht in allen Einzelheiten anerkennt.

Auch das Nilosaharanische wird von den Spezialisten dieses Gebiets (zum Beispiel.M. Daher wird die Greenberg-Klassifikation heute zwar mangels Alternative als Ordnungssystem (etwa zur Herstellung von systematischen Bibliothekskatalogen) weitgehend akzeptiert, ihr genetischer Aussagegehalt jedoch nur mit starken Vorbehalten angenommen. Die verwendeten Gruppenbezeichnungen sind teilweise modern, damit auch der Nichtfachmann den Zuwachs oder Rckschritt der gewonnenen Erkenntnisse verfolgen kann. Marsden beschreibt die Umrisse der Bantufamilie und erkennt, dass die Bantusprachen etwa so nah verwandt sind wie die romanischen Sprachen, publiziert erst von Schlzer fhrt den Begriff Semitische Sprachen ein 1808. (Das Omotische wird spter durch Arbeiten von.

Seit den 1950er Jahren werden die afrikanischen Sprachen auf Grund der Arbeiten von. Diese Klassifizierung hlt sich vor allem in der deutschen Afrikanistik als herrschende Meinung bis etwa 1950 19m. Von der Elite wird als Grund dafr unter anderem vorgebracht, dass afrikanischen Sprachen die Terminologie beispielsweise fr den Einsatz vor Gericht fehlt oder dass sie nicht ber die ntigen wissenschaftlichen und technischen Begriffe verfgen, um in Schulen Verwendung zu finden. Strkere Zweifel gelten fr die Outlier-Gruppen Saharanisch, Kuliak und Songhai, deren Zugehrigkeit zum Nilosaharanischen von mehreren Forschern bestritten wird. ( weitgehend veraltet ) John Bendor-Samuel: The Niger-Congo Languages: A Classification and Description of Africas Largest Language Family. Carl Meinhof : Die Sprachen der Hamiten. Herrmann Jungraithmayr und andere: Lexikon der Afrikanistik. Beispielsweise erkennt Botswana Englisch und Setswana als Amtssprachen an, aber die meisten Straenschilder und Regierungsmitteilungen sind auf Englisch.

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